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Einen Schritt zulegen ... oder so ...

Habt ihr schon mal bewusst auf die Länge der Ampelphasen geachtet? 

Ich meine die für Fußgänger?

Viele sind sehr kurz geschaltet und reichen oftmals kaum aus, damit Menschen mit Beeinträchtigung sicher die Straße überqueren können.

Anstatt die Ampelphasen zu verlängern und den Verkehr den Menschen anzupassen, sollen sich die Menschen dem Verkehr anpassen. Das ist die Auffassung unseres Verkehrsministers Andreas Scheuer (CSU). Damit Senioren lernen, schneller über die Straße zu kommen, will er sie zu einem Fitnesstraining schicken. Wer jetzt glaubt, dass das ein Aprilscherz ist, täuscht sich. 

Wer läuft schon freiwillig mit Rollator oder anderen Hilfsmittel? Und wie will man den Allgemeinzustand eines älteren Menschen per Fitness verändern? Soll man sich mit 80 mit dem Rollator auf ein Laufband stellen und trainieren schneller zu gehen? 

Wie hohl muss man eigentlich sein, um die Lösung eines Problems so lösen zu wollen ... ?

Fazit: Ohne Worte !!! Einfach "christlich sozial" ...

Pflegeversicherung

Seit Jahren wissen wir, wissen es die Verantwortlichen, dass wir mit wehenden Fahnen in einen Pflegenotstand steuern. 

Ich wiederhole mich, aber alte und kranke Menschen haben in unserer Gesellschaft keine Lobby. Leider vergisst jeder, dass er ganz schnell in die Situation kommen kann, in der er Pflege benötigt. 

Wie fahrlässig ist das eigentlich, mit Menschenleben so asozial umzugehen?

Die Antwort vom Team Spahn zeigt, wie mit unseren Sorgen und Ängsten umgegangen wird ... 

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Sehr geehrter Herr Spahn,
ich habe 25 Jahre auf einer Intensivstation in Bayern gearbeitet, und da hatten wir den Personalschlüssel von 1:2. Nur dort mit diesem Personalschlüssel konnte ich die Sicherheit der Patienten gewährleisten. Ich bin vor 4 Jahren nach Berlin umgezogen, und musste plötzlich die Verantwortung für 4 Patienten auf einer Intensivstation übernehmen. Nach einem Jahr, indem ich mehrmals auf die Missstände hingewiesen habe, habe ich gekündigt, da ich jedes Mal mit Panik zur Arbeit gegangen bin, dass ich Patienten gefährde. Jeden Tag wird in Deutschland auf Grund des Personalschlüssels mit dem Leben der Patienten mutwillig gespielt, und diejenigen die noch vor Ort sind, funktionieren oder kündigen. Jetzt sind Sie eingeknickt und haben den Schlüssel von 1:2 auf 1:2,5 gesenkt. Das betroffene Pflegepersonal ist eigentlich nicht mehr haftbar zu machen, wenn etwas passiert, zu lange wurde schon auf die Missstände aufmerksam gemacht, die Angehörigen müssten die Politik verklagen. Herr Spahn, Sie wollten neue Pflegekräfte gewinnen, was wichtig ist, aber Sie müssen schnellstmöglich für diejenigen etwas machen, die im Berufsleben stehen, damit diese nicht abwandern. Ich hatte mich jetzt zwei Jahre als Pflegekraft im Hospiz "erholt", denn dort gibt es einen guten Personalschlüssel, sodass eine qualitativ gute Betreuung der Kranken möglich ist. Nun aber bin ich wieder ins Krankenhausleben eingetaucht, weil ich gerne auf einer Palliativstation arbeiten wollte, und bin für 9 Palliativpatienten zuständig, weil das Haus nicht ständig Leasingkräfte engagieren möchte, da es zu teuer wird. Wird eine Pflegekraft krank, wird die Station eben von einer Pflegekraft versorgt, anstatt von zwei. Jeden Tag überlege ich, ob ich kündigen soll, aber was wäre die Alternative. Als ich anfangs nach Berlin gezogen bin, fragte ich meine Hausärztin, welche Klinik sie mir empfehlen könnte, sie antwortete "keine, zu mir kommen die Pflegekräfte, um sich krank schreiben zu lassen, weil sie chronisch überfordert sind". Damals dachte ich, sie übertreibt, aber leider ist das die Realität, denn der Betrieb wird auf wenigen Schultern aufrecht erhalten und so ist es vorprogrammiert, dass auch diese krank werden - ein Teufelskreislauf, der nur zu durchbrechen ist mit mehr Personal. Sie müssen jetzt agieren, bevor die nächsten abspringen. Ich habe inzwischen Angst selbst mal Patient zu sein...........
Mit freundlichen Grüßen
Christine Eidenschink

Und das war die Antwort, ich möchte behaupten, diese wurde maschinell erstellt.........

Hallo christine,
wir alle wollen in Würde altern. So wie wir es uns auch für unsere Eltern und Großeltern wünschen. Für Jens Spahn ist es wichtig, die Bedingungen für Pflegekräfte und pflegende Angehörige spürbar zu verbessern.

"Bessere Pflege kostet. Wir haben in den vergangenen Jahren die Leistungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige zu Hause ausgebaut. In den kommenden Monaten wollen wir die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern. Das muss uns als Gesellschaft etwas wert sein. Gute Pflege braucht unsere Unterstützung."

Das Bundeskabinett hat daher heute beschlossen, den Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,5% zu erhöhen. Was denkst Du - was ist Dir und Deiner Familie gute Pflege wert? Wir freuen uns, wenn Du mitdiskutierst:

Jetzt mitdiskutieren!

Herzliche Grüße

Dein Team Spahn

Quelle: Facebook • Urheber Text © Christine Eidenschink

Spahn

Was soll man dazu sagen?

Nichts!

Politik findet nicht mehr auf Augenhöhe statt. Der Bezug zur Realität ist völlig abhanden gekommen. In Facebook gab es einen Aufruf, Herrn Spahn die bereits vorhandenen Überstunden zu mailen ...

Rente Ab 70

... kein Kommentar ...

Das Kann Eben Nicht Jeder ...

[ HIER ] geht es zu einem Artikel der FAZ. Er ist schon ein paar Jahre alt, zeigt aber, dass sich in der Pflege nichts geändert hat.

Ich kann mich immer nur wiederholen ...

Alte und kranke Menschen haben in unserer Gesellschaft keine Lobby !!!

Pflegenotstand

Gestern wurde wieder einmal über den Pflegenotstand gesprochen ...

[ HIER ] geht es zur Videothek ...

Ein Trauerspiel ...

Auch eine Form der Machtausübung und der Gewaltanwendung

Patientin 46 Jahre, heftigste MS, Rollstuhlabhängig, 24 Stunden auf Hilfe anderer angewiesen.

Kommt aus England, ist hier weil ihr Mann hier nen gut bezahlten Job hat.

Einzige Kontaktmöglichkeit zu ihren Eltern und Geschwister in England durch ihr Smartphone.

Vor ein paar Tagen fragte sie mich, ob ihr Handy geladen ist.
Handy hing am Kabel aber Kabel kaputt.

Sie fragte mich ob ich ihr ein neues Ladekabel besorgen kann.
Ich zu ihr: aber dein Mann hat doch auch ein iPhone, warum sie das nicht nimmt.
Sie: er gibt es mir nicht.
Ich: aha warum?
Sie: er sagt weil ich kein liebenswerter Mensch bin.

Ich find das so dermaßen schäbig einem abhängigen Menschen die letzte Kontaktmöglichkeit zur Außenwelt zu nehmen.

Sie wollte selbst mit dem Bus ins Einkaufszentrum fahren und sich eines kaufen, Problem sie selbst hat keinen einzigen Cent. Das Geld hat der Ehemann.

Hab ihn natürlich drauf angesprochen, heftige Diskussion. 
Bin mal gespannt wann wir da rausfliegen, aber vorher kauf ich ihr noch das Ladekabel.

Bei solchen Angehörigen könnte ich so kotzen.

Ach ja, vor ca 3 Wochen hatte sie ausgeprägten Herpes mit Augenbeteiligung, sprich mit Gefahr der Erblindung des Auges. 
Ich ihn aufgeklärt usw, er meinte nur er hat jetzt keine Zeit um sich für sie ums Krankenhaus zu kümmern.
Ich musste tatsächlich mit der Polizei drohen dass er die Krankenhauseinweisung managt.

Quelle Internet • Facebook • Pflege Aktivisten / Veränderungen in allen Sozialen Bereichen • Urheber Text © Robert Gruber

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Solche und andere Situationen erlebe ich sehr oft in meinem Berufsalltag. Angehörige, die ihre Wut und ihren Frust an hilflosen Pflegebedürftigen auslassen. Oft sind es Ehepartner, die sich auf diese Art für eine kaputte Beziehung rächen. Auch Kinder stehen da in ihrem Verhalten den Eltern gegenüber in nichts nach ...
Was kann man dagegen machen?
Nichts?
Solange nichts offensichtlich nachweisbar und beweisbar ist, schreitet bei uns keine Behörde ein !!!

Genau ... !!!

Quelle Facebook • © Wir pflegen NRW e.V. - Stimme der pflegenden Angehörigen

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Wie oft habe ich diesen Spruch schon gehört ... ? Er trifft auf alle Bereiche des Lebens zu, nicht nur in der Pflege. Leider!

Rücksichtslos ...

Gestern war ich dienstlich mit einer älteren Dame unterwegs. 

Sie war vor Monaten gestürzt, was einen Krankenhausaufenthalt und eine Reha mit sich brachte. 

Daher benötigt sie in ihrem Alltag noch entsprechende Unterstützung.

Beim Verlassen der Apotheke wurden wir von einem Anwohner -einem älteren Semester - regelrecht angepöbelt, weil wir - seiner Meinung nach - zu langsam zum Auto gingen. 
*Solche Leute gehören nicht auf die Straße*, meinte er.

Beim Verlassen des Parkplatzes musste ich dann auch noch warten, um mich in den fließenden Verkehr einzufädeln. Obwohl ich ihn nicht einmal ansatzweise behinderte und er nur warten musste, quetschte er sich - ohne Rücksicht auf Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer - hinter meinem PKW vorbei mit seinem Auto auf die Fahrbahn ... 

Fazit: Rücksichtslosigkeit und Unverschämtheit zieht sich durch alle Altersgruppen !!!

Zum Glück wird es eines Tages auch diesen Rüpel treffen und er wird auf Hilfe angewiesen sein. Da bin ich mir mehr als sicher !!!

... zu teuer

Nach Abzug des Anteils der Pflegeversicherung verblieb ein selbst zu zahlender Betrag in Höhe von 1,68 €.

Dies war der Anlass sich bei uns zu beschweren ... wir seien zu teuer ...

Liebe Frau XYZ,

wir kommen mehrere Stunden pro Woche zu ihrem Vater. Er freut sich sehr auf uns, weil wir ein wenig Abwechslung in seinen Alltag bringen. 

Wir helfen ihm im Haushalt, unterstützen ihn beim Einkauf und wenn er mag, gehen wir mit ihm spazieren oder Kaffee trinken. So nimmt er -wenn auch begrenzt und eingeschränkt- noch am Leben teil. 

Wir hören ihm gerne zu, wenn er von früher erzählt. 

Wir lachen mit ihm und motivieren ihn, wenn es ihm mal nicht so gut geht.

Jetzt hat er Angst, dass Sie mit ihm schimpfen, weil er will, dass wir nach wie vor zu ihm kommen, auch wenn er 1,68 € aus seiner Tasche drauflegen muss.

1,68 € pro Monat, das macht 20,16 € jährlich, die *ihr* Erbe schmälern ...

Sie kommen ihn nur ab und an besuchen.

Sie helfen ihm nicht im Haushalt.

Sie können seine Geschichten aus der Vergangenheit nicht mehr hören.

Überlegen Sie doch einfach mal vorher, bevor Sie uns als Abzocker bezeichnen.

Woche der Demenz & Fall Festival

Vom 19.09. bis 25.09.2016 findet die *Woche der Demenz* statt.

Am 21.09.2016 ist der Welt-Alzheimertag.

Man möchte die Menschen für die Krankheit sensibilisieren und mehr Verständnis für Erkrankte und deren Angehörige erreichen.

Weitere Infos dazu findet ihr unter www.woche-der-demenz.de

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fall © sylvia • sro 2016 • amy stoffel • fall festival
***fall festival***
by amy stoffel

Bewegtes Lagern

Am Dienstag war mal wieder eine Fortbildung angesagt. Das Thema lautete * Bewegen und Positionieren*.

Früher nannte man es *lagern*, jetzt positionieren ... es geht ja auch um Menschen ...

Nachhaltig beeindruckt waren wir von einer Übung, mit der das Seminar begann. Wir mussten 10 Minuten auf dem Rücken liegend aushalten - ohne eine Bewegung, ohne sich kratzen zu dürfen. Wie lange können 10 Minuten sein !!!! Und ganz klar, dass es irgendwo anfängt zu jucken !!!!

Viele unserer Patienten sind genau in dieser Situation, allerdings 24 Stunden, 365 Tage ... 

Und nicht nur im Bett kann es unangenehm werden. Wer sitzt schon gerne bewegungsunfähig stundenlang in einem Stuhl?

Wer Angehörige pflegt oder sich selbst bequemer *betten* möchte, kann mehr auf www.bewegtes-lagern.com nachlesen.

Euch allen wünsche ich einen guten Start in die letzte Augustwoche ... !!!

Für die Angehörigen ...

Diese Woche war mein Tourenplan mit einigen, für mich *neuen*, Kunden gespickt.

  • Eine alleinstehende Dame (Ende 80), für die ich einkaufen gehen sollte. Zuerst skeptisch und sehr zurückhaltend, reagierte sie auf meinen Vorschlag, gemeinsam zum Supermarkt und dem Gemüsehändler zu fahren. *Sie brauche halt immer so lange* ... ich blieb allerdings hartnäckig. Der Einkauf verlief ganz unkompliziert und die Dame blühte richtig auf. Sie traf Verwandte und Bekannte im Supermarkt und erzählte ganz stolz, dass ich sie zum Einkaufen mitgenommen habe. Und sie entdeckte Dinge, an die sie nicht gedacht und deshalb auch nicht auf den Einkaufszettel geschrieben hatte. Wir kennen das alle - oder nicht? Ein kleines Stückchen Lebensqualität und das Gefühl der Selbstbestimmung. *Meinen Kindern war ich immer zu langsam und deshalb haben sie mir alles mitgebracht* ... 

  • Ein Ehepaar (86/90 Jahre) ... sie begleitete ich beim Spaziergang, ihn bei den Einkäufen. Die alte Dame ist stark dement. Die Strecke ihres Spazierweges kennt sie allerdings aus dem *ff* und sie suchte das Gespräch ... *wo ich herkomme* wollte sie wissen und *ob ich diese oder jene Pflanze kennen würde.* Sie bemerkte auch, dass immer mehr Wolken aufzogen und man dann doch lieber schnell nach Hause gehen sollte. Ihr Ehemann ist aufgrund ihres Zustandes jetzt *Hausmann*. Er muss Dinge tun, die für ihn früher fremd waren ... einkaufen, kochen, putzen, waschen ... Die Kinder schauen wöchentlich vorbei und er spielt ihnen dann die *heile* Welt vor. Er verheimlicht ihnen, dass seine Frau sehr starke Schluckbeschwerden hat. Eine Scheibe Brot zu essen dauert fast 1 Stunde. Das Mittagessen wird püriert und trotzdem schluckt sie auch dann sehr schlecht und sammelt alles in den Backen ... 

  • Ein Ehepaar (Mitte 80), die aufgrund diverser Einschränkungen (Arthritis, Wirbelsäulenversteifung) eine Unterstützung im Haushalt benötigen. *Wir haben lange überlegt, ob wir um Hilfe bitten. Unsere Kinder meinten, dass wir doch auch so gut zurecht kommen.* *Ich habe für meinen Mann und meine Kinder die Karriere geopfert, früher hatte man ja als Frau keine Wahl. Und dann waren noch meine Mutter und Schwiegermutter, die ich pflegen musste ...*
Fazit:

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die die Lebensqualität erhöhen und das Gefühl vermitteln, noch am Leben teilnehmen zu können.

Manchmal reicht es schon, nur zu beobachten und zuzuhören oder mal unangemeldet vor der Tür zu stehen.

Es fällt schwer, seine Eltern alt, schwach und hilfsbedürftig zu sehen. Viele können auch nicht helfen und das ist keine Schande. Dafür sind wir ja da ...

Einfach nur lesen und sacken lassen ...

Gerade wieder wurde ich mit dieser unsäglichen Geschichte vom Kreuzfahrtschiff, das viel komfortabler und preiswerter sei als ein Pflegeheim, konfrontiert. Diesmal langte es mir.

Das ist meine Antwort:
Ich kenne den Text und muss sagen, dass er einen Nerv bei mir trifft, der gleichzeitig Blutdruck, Magensäureproduktion und Aggressionszentrum hochfährt. 

Auf dem Kreuzfahrtschiff dürfte kaum jemand sein, der die Passagiere wäscht, anzieht, ihnen den Hintern wischt, den Kot aus dem Darm räumt, ihr Erbrochenes wegwischt, sich beißen, kratzen, schlagen, anspucken, befummeln lässt, der auch dann noch freundlich und gelassen bleibt, wenn die ganze Nacht mehrere Leute durch die Flure und Zimmer laufen, laut nach ihrer Mama rufen und andere am Schlafen hindern, die ihre Wut darüber wiederum am Personal auslassen. Die lächeln und selbstverständlich keinerlei Zeichen von Ekel erkennen lassen, wenn der Kunde gerade seinen eigenen Kot verspeist und seine Zahnprothesen damit bombenfest zementiert hat. Die aus nichts mitten in der Nacht eine warme Mahlzeit zaubern, weil der Kunde um zwei Uhr früh der Meinung ist, er komme gerade aus der Schule und müsse jetzt Mittag essen. Die mit fundiertem medizinischen und psychologischen Wissen in Sekundenbruchteilen entscheiden können, ob das verzogene Gesicht auf eine lebensbedrohliche Ursache zurückgeht oder derjenige nur die zweite Trotzphase durchlebt. Der Seelentröster, Freund, Mama, Oma, Tochter, Prügelknabe ist, manchmal auch alles zugleich, und sich dafür noch lächelnd bedankt, dafür trotz fundierter Aus- und Fortbildung weniger als 2000 Euro brutto mitnimmt und selbst einmal, bedingt durch Altersarmut, im Mehrbettzimmer enden wird, wo ihm dann drei andere beim Verrichten seiner Notdurft zusehen. 
Alle jammern über die Pflegekosten, über die geldgierigen Pflegekräfte, die allerdings oft genug unbezahlte Überstunden leisten, da das System sonst schon lange zusammengebrochen wäre. Diesen Job allerdings selbst auszuüben, lehnen die meisten als Zumutung ab, selbst bei den eigenen Angehörigen. Die bringen sie dann ins Heim, wo sie ihr schlechtes Gewissen dadurch kompensieren, dass sie unerfüllbare Forderungen an die Pflegekräfte stellen und ihnen täglich in äußerst borniertem Ton erklären, wie diese ihren Beruf auszuüben haben.

Urheber Text © Sanna Templer • Pflege Aktivisten / Veränderungen in allen Sozialen Bereichen

Spieltrieb

Vor einer betreuten Wohnanlage für Senioren wird jetzt vor spielenden Kindern gewarnt! Wahrscheinlich sind die Bewohner wieder in ihr kindliches Verhaltensmuster zurückgefallen.

Sicher spielen sie Blinde Kuh oder Himmel und Hölle auf der Straße, oder machen Wettlaufen mit ihren Gehhilfen, Rollstühlen oder Rollatoren ...


Verhaltensstörungen bei Demenz - Gefährliche Psychopharmaka

Viele Menschen mit Demenz leiden vorübergehend an psychischen Problemen oder Verhaltensstörungen, zum Beispiel Depressionen, Aggressivität oder Agitation (Rastlosigkeit). Häufig werden den Betroffenen dann Antipsychotika verschrieben, den meisten über viele Monate oder Jahre. 

Dies widerspricht nicht nur den geltenden Behandlungsrichtlinien. Studien zeigen, dass Antipsychotika bei diesen Problemen wenig nützen. Die Nebenwirkungen können dagegen fatal sein: Die Medikamente beschleunigen den kognitiven Zerfall und erhöhen das Schlaganfall- und Sterberisiko dementer Personen. 

Erst kürzlich zeigte eine amerikanische Studie, dass die Sterblichkeit von Demenzpatienten, die Antipsychotika einnehmen, sogar noch höher ist, als frühere Studien gezeigt haben. Eine dauerhafte Einnahme von Antipsychotika ist für Menschen mit Demenz riskant.

Das Problem sei, dass eine adäquate Behandlung von psychischen Problemen und Verhaltensstörungen sehr aufwendig sei. Denn es gibt viele Gründe, warum jemand solche Probleme entwickelt. Schmerzen oder andere Erkrankungen sind ein häufiger Grund für Aggressionen oder Unruhe. Womöglich hat eine Person aber auch zu wenig Bewegung oder Abwechslung im Tagesablauf. Deshalb ist sowohl eine medizinische als auch eine psychosoziale Untersuchung nötig.

ABER:

MEDIKAMENTE WERDEN VON DEN KRANKENKASSEN ÜBERNOMMEN, ZUSÄTZLICHER PERSONALEINSATZ NICHT !!!

Quelle Internet • Urheber Text © Werdenfelser Weg - Das Original

Pflege am Fließband ...

Wie viel Zeit nehmt ihr euch für diese Dinge?

Ach ja ... die Zeit für das Duschen ist inklusive abtrocknen, eincremen, anziehen ... 

Ich bin sprachlos ... und sauer !!!

© Karl Schell
Wie blöd und menschenverachtend ist dass denn ...?!?!
Mir fehlen gerade wieder mal die Worte !!!

Rente ...

Quelle • Internet • Facebook • Berlin dit jefällt ma
Quelle • Internet • Facebook • Berlin dit jefällt ma

Armut durch Pflege

Alte und kranke Menschen sind eine Randgruppe unserer Gesellschaft und haben keine Lobby. 

Diese Probleme, wie hier beschrieben, interessieren nicht und Lösungen dafür werden nicht in Angriff genommen.

So viele Dinge in unserer Gesellschaft sind einfach OHNE WORTE!